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Gerardo S. Barcala brachte Carlo Ancelotti sieben Monate lang Deutsch bei
© Gerardo Señoráns Barcala
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München – Eines Tages klingelte das Telefon von Gerardo S. Barcala, am anderen Ende der Leitung war eine Frau, die Deutsch-Unterricht für ihren Mann buchen wollte. Ohne zu sagen, um wen es sich handelt. Gerardo S. Barcala, der seit 2010 in Vancouver als Deutschlehrer arbeitet, sagte zu. Und staunte, als sich sein Schüler als Carlo Ancelotti entpuppte.
Sieben Monate paukte der Galicier, der mit sechs Jahren nach Deutschland gekommen war und unter anderem in Bremen Ökonomie studierte, mit Carlo Ancelotti, ehe der im Sommer dann als Bayern-Coach einstieg. Zwei Stunden wurden am Tag gelernt, nur wenn der Italiener auf Reisen war, fiel der Unterricht aus. Barcala saß sogar mit am Tisch, wenn Ancelotti mal mit Bayern-Vorstand Karl-Heinz Rummenigge telefonierte.
„Carlo ist sehr offen fürs Lernen“, verriet Barcala nun „merkur.de“, Ancelotti wolle immer
alles ganz genau wissen, fragte nach. Der Lehrer arbeitete für ihn spezifische Stunden aus, brachte ihm und seiner Frau Mariann „Texte zum Freistaat Bayern, Traditionen in München, Gepflogenheiten, bayerische Geschichte, Wirtschaft und die Bedeutung des Freistaats für Deutschland“ bei.
Natürlich war auch Fußball Thema. „Wir haben viel über die Legenden geredet, Rummenigge, Breitner, Müller, Beckenbauer, Maier, das hat Carlos’ Redefluss angeregt.“
alles ganz genau wissen, fragte nach. Der Lehrer arbeitete für ihn spezifische Stunden aus, brachte ihm und seiner Frau Mariann „Texte zum Freistaat Bayern, Traditionen in München, Gepflogenheiten, bayerische Geschichte, Wirtschaft und die Bedeutung des Freistaats für Deutschland“ bei.
Natürlich war auch Fußball Thema. „Wir haben viel über die Legenden geredet, Rummenigge, Breitner, Müller, Beckenbauer, Maier, das hat Carlos’ Redefluss angeregt.“
Generell habe er „eine gute Aussprache, er schätzt die deutsche Sprache. Aber er wird aus Gewohnheit immer Englisch bevorzugen.“ tobias gmach & Gerardo S. Barcala


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